Große Einzelausstellung im Ruttkowski;68 Bochum
Gregor Hildebrandt - Zwischen A und w
Juni 2026 I Bochum
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GREGOR HILDEBRAND
ZWISCHEN A UND w
Kuratiert von Gregor Jansen
Opening: Sonntag, 31.05. 14-18 Uhr
Ausstellung: 03.06.- 09.08. Mittwoch - Sonntag, 14-18 Uhr
Gregor Hildebrandt ist in Bochum.
Gregor Hildebrandt ist in Bochum.
Und zwar zwischen A und w, genau sozusagen. Er hat einige eigene Erlebnisse mit dem von Alpha bis Omega, dem B & W, und somit kamen wir auf den Titel „Zwischen A und w“. Zwischen seinen Eltern Astrid und Wolfgang, Anni Albers, einem Apotheken Leuchtkasten, Bowie, Burri, einem Bauern bis zur „Wurlitzer“ zieht sich das magische Feld der Aufzeichnungen, magnetischen Notationen oder notierten Bezügen.
Hildebrandt arbeitet meist mit allmählich verschwindenden Speichermedien der jüngeren Geschichte und baut diese sinnreich zu Kunst um. Die Neuinterpretation von Alltagsgegenständen und popkulturellen Mythen erfährt eine zweifache auratische Aufwertung auch aufgrund unserer subjektiven Vorstellung von den dort gespeicherten Produktionen. Spielerisch werden von Hildebrandt für unser mitdenkendes Allusionsspiel verschiedenste Elemente und Referenzen aus Musik, Film, Literatur und Kunstgeschichte kombiniert. Die aus Magnetband oder Audio-Kassetten gefertigten „Gemälde“, die aus speziell geformtem Vinyl geschaffenen Skulpturen, die terrazzoartigen Mosaike aus zerbrochenen Schallplatten und die von Supermärkten inspirierten Ausstellungen mit Schachfiguren rufen neue und sinnliche Vertrautheiten hervor: taktile Erfahrungen von Musik, malerische Darstellungen von Klang, wohnliche Dekore und stilistische Varianzen, nicht zuletzt versteckte Anklänge an minimalistische Ästhetik. Interieur Design als exklusives Massen- und Speichermedium. Eine neue Sicht des Nouveau Réalisme, der Revolution des Alltäglichen. Das klingt richtig gut.
Hildebrandt arbeitet meist mit allmählich verschwindenden Speichermedien der jüngeren Geschichte und baut diese sinnreich zu Kunst um. Die Neuinterpretation von Alltagsgegenständen und popkulturellen Mythen erfährt eine zweifache auratische Aufwertung auch aufgrund unserer subjektiven Vorstellung von den dort gespeicherten Produktionen. Spielerisch werden von Hildebrandt für unser mitdenkendes Allusionsspiel verschiedenste Elemente und Referenzen aus Musik, Film, Literatur und Kunstgeschichte kombiniert. Die aus Magnetband oder Audio-Kassetten gefertigten „Gemälde“, die aus speziell geformtem Vinyl geschaffenen Skulpturen, die terrazzoartigen Mosaike aus zerbrochenen Schallplatten und die von Supermärkten inspirierten Ausstellungen mit Schachfiguren rufen neue und sinnliche Vertrautheiten hervor: taktile Erfahrungen von Musik, malerische Darstellungen von Klang, wohnliche Dekore und stilistische Varianzen, nicht zuletzt versteckte Anklänge an minimalistische Ästhetik. Interieur Design als exklusives Massen- und Speichermedium. Eine neue Sicht des Nouveau Réalisme, der Revolution des Alltäglichen. Das klingt richtig gut.
Und zwar genauso: Zwischen A und w.
Text (Auszug): Gregor Jansen
Text (Auszug): Gregor Jansen
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